Nickelmünzen

Nickelmünzen

In diesem Artikel erfahren Sie, wie man Nickelmünzen reinigt, pflegt und was man nicht mit Münzen aus Nickel machen sollte. Zusätzlich gibt es viele wichtige Informationen.

 

Nickel wurde bevorzugt für Münzen bis Mitte des 19 Jahrhunderts als Legierungsbestandteil beigemischt. Das Metall wirkt sich äußerst positiv auf die Korrosionsbeständigkeit der Geldstücke aus. Dadurch bietet es als Münzmetall sehr gute Eigenschaften.  Je höher der Nickelanteil, desto härter und glatter die Oberfläche. Zugleich verleiht es der Münze einen silberfarbenen bis weißen Schimmer. In der Materialkunde ist es unter den Weißmetallen wiederzufinden.

 

Wissenswertes über Münzen aus Nickel

Ein bekanntes Beispiel einer Nickelmünze ist das 50 Pfennig Stück der Weimarer Republik um 1930. Solche Exemplare ähneln Silbermünzen von Aussehen und Gewicht sehr stark. Da alle Münzen aus Nickel als Scheidemünzen im Umlauf waren, gehörten sie in die Kategorie der kleineren Nominale. Schließlich war der nominale Wert höher als der eigentliche Metallwert. Deren Gegenspieler sind Kurantmünzen. Ihr  Metallwert stimmt mit dem Wert ihrer Kaufkraft nahezu überein.

Nickelmünze Weimarer Republik 50 Pfennig
Weimarer Republik: 50 Reichspfennig

 

Reinigung von Nickelmünzen

Bei reinen Nickelmünzen gibt es im Normalfall keine Probleme. Herkömmlichen Reinigungsmethoden, wie Ultraschallbad oder eine Natronbehandlung mittels Kaiser Natron* können dabei angewendet werden. Aber auch hier gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr. Dementsprechend soll man die Münze weder zu stark Reinigen, sie nicht polieren oder ihr einen künstlichen Glanz erzeugen

 

Münzen aus Nickel richtig Pflegen

Je höher der Nickelanteil einer Münze, desto weniger Pflege benötigt sie. Eine Konservierung mit Zaponlack ist daher nicht unbedingt notwendig. Anders verfährt man jedoch bei Kupfer– oder Nickelmünzen. Hier ist eine Konservierung durch Zaponieren empfohlen.






Nickelmünzen aufbewahren

Trotz der Härte und Beständigkeit sollte man Nickelmünzen angemessen aufbewahren. Schließlich sollten alle Sammlermünzen professionell aufbewahrt werden. Münzalben bieten sich für eine Sammlung gut an. Seltene Sammlerstücke lassen sich in Münzkasetten sicher aufbewahren und zugleich passend präsentieren. Handelt es sich um einzelne Stücke, lassen sich diese in Münzkapseln sicher lagern.

 

Was man mit Münzen aus Nickel nicht machen darf:

  • Nicht zusammen mit anderen Münzen in einen Beutel aufbewahren.
  • Nicht mit Klebeband oder Tesafilm bekleben.
  • Auf keinen Fall Nickelmünzen mit Münzen aus anderen Metallen zusammen in einem Wasserbad reinigen.
  • Die Münze nicht polieren.